Halteverbots-Warner Abschlepp-Warnung für München Beta
Warteliste

München · offene Daten der Stadt

Das Halteverbot kommt, nachdem du geparkt hast.

Der Halteverbots-Warner liest täglich die offenen Daten der Stadt München und meldet sich im Schnitt elf Tage, bevor das Schild an deiner Straße steht. In der Beta kostenlos.

5.613 Zonen im Datensatz · Stand 18.08.2026

Die App zeigt zwei Halteverbotszonen an der Türkenstraße, die den
              eigenen Standort betreffen — mit Zeitraum, Entfernung und der
              Angabe, seit wann sie gelten.
So sieht es aus, wenn zwei Zonen deinen Standort betreffen.

Das Problem

Und niemand sagt dir Bescheid

  1. Du stellst dein Auto ab

    Erlaubt, alles richtig gemacht. Über das Wochenende, über den Urlaub, oder einfach bis Dienstag.

  2. Das Halteverbot wird aufgebaut

    Umzug, Baustelle, Veranstaltung. Zwei mobile Schilder, aufgestellt an einem Vormittag — an einer Stelle, an der eben noch nichts war.

  3. Du erfährst es beim Abschleppdienst

    Ab dem vierten Tag darf abgeschleppt werden. Wer nicht zufällig vorbeikommt, merkt nichts davon — und zahlt am Ende Abschleppkosten, Verwahrgebühr und Verwarnungsgeld zusammen.

    Wer nachweisen will, dass er vor den Schildern geparkt hat, braucht datierte Fotos oder Zeugen. Mündliche Aussagen reichen vor Gericht in der Regel nicht.

Deshalb laufen viele alle paar Tage zu ihrem Auto und sehen nach. Genau das nimmt der Halteverbots-Warner ab: Er kennt den Datensatz der Stadt, bevor die Schilder stehen, und meldet sich, solange noch Zeit ist wegzufahren. Kein Kontrollgang mehr, kein Zettel im Kopf.

Die Vorwarnzeit gibt es. Man muss sie nur mitbekommen.

Die Stadt veröffentlicht ihre Halteverbote, bevor die Schilder stehen. Wir messen seit Monaten, wie viel Zeit dazwischen liegt.

11 Tage

liegen im Mittel zwischen dem Tag, an dem ein kurzes Halteverbot im Datensatz auftaucht, und dem Tag, an dem es gilt. eigene Messung, 1.564 Zonen · Viertelwerte 5 und 18 Tage

93 %

dieser Zonen stehen mehr als drei Tage vorher im Datensatz — genug Zeit, um das Auto wegzufahren. nur 6,8 % erscheinen kurzfristiger

187–700 €

kostet ein Abschleppvorgang in München — je nach Tageszeit, Dauer der Verwahrung und Verwarnungsgeld. ACE-Städtevergleich (Untergrenze) · Amtsgericht München, Az. 472 C 8222/18 (314,75 € als angemessen bestätigt)

ab Tag 4

darf dein Auto kostenpflichtig abgeschleppt werden — auch dann, wenn das Schild erst aufgestellt wurde, nachdem du geparkt hast. BVerwG, 24.05.2018, 3 C 25.16

So funktioniert es

01

Standort hinterlegen

Tipp auf der Karte an, wo dein Auto steht, oder such die Adresse. Ein Kennzeichen ist nicht nötig. Du kannst auch ein ganzes Viertel überwachen lassen.

02

Täglicher Abgleich

Jeden Morgen um halb sieben — und mehrmals am Tag zusätzlich — lesen wir den Datensatz der Stadt und vergleichen ihn mit deinem Standort.

03

Warnung, bevor es gilt

Als Mitteilung aufs Gerät, als E-Mail, und wenn es eilt zusätzlich per SMS. Dazu eine Erinnerung am Vortag.

Der Feed „Bald“: nach Tagen sortierte Liste der angekündigten
                Halteverbote im überwachten Viertel, darüber die Karte mit den
                markierten Zonen.
„Bald“ — was in den nächsten vierzehn Tagen im überwachten Viertel angekündigt ist, nach Tagen sortiert.

Die App

Eine Karte für den Zustand, eine Liste für das, was kommt.

Übersicht Was gerade deinen Standort betrifft — mit Zeitraum, Entfernung und der Angabe, seit wann es gilt.
Bald Alles Angekündigte der nächsten vierzehn Tage, nach Tagen sortiert. Was eines deiner Fahrzeuge betrifft, steht oben.
Ohne Konto nichts Kein Standort verlässt dein Gerät, solange du nichts hinterlegst. Abgeholte Fahrzeuge werden nach dreißig Tagen automatisch gelöscht.

Zugang anfragen

Datenherkunft

Wir raten nicht. Wir lesen die Daten der Stadt.

Grundlage sind ausschließlich die offenen Daten des Mobilitätsreferats der Landeshauptstadt München zu temporären Halteverboten und Baustellen. Wir laden sie täglich neu, vergleichen sie mit dem Vortag und melden uns nur, wenn dich eine Änderung betrifft.

Quelle
Geoportal München, Open Data
Zonen im Datensatz
5.613
Letzter Abgleich
18.08.2026
Lizenz
dl-de/by-2.0

Beta

In der Beta kostet der Dienst nichts

Was er später kostet, steht noch nicht fest — das wollen wir mit den ersten Nutzern herausfinden und nicht vorher ausdenken. Niemand wird automatisch in ein Abo überführt, und wer zahlen soll, wird vorher gefragt.

Noch nicht im App Store

Zugang anfragen

Die App braucht Apples Freigabe, und danach schalten wir in kleinen Gruppen frei — nach Stadtviertel, dort zuerst, wo mehrere warten. Eine einzelne Nachricht, wenn du dran bist. Kein Newsletter.

Danach fragen wir noch drei Dinge — freiwillig, und sie entscheiden nur, wo wir zuerst freischalten.

Was der Dienst nicht kann

Wir fahren die Straßen nicht ab. Was die Stadt nicht veröffentlicht, sehen wir nicht.

Ein Halteverbot kann verspätet im Datensatz erscheinen, mit falschem Datum oder falscher Straße. Kurzfristige Schilder fehlen teils — und genau die sind die gefährlichsten.

Wir schulden den Abgleich, nicht den Erfolg, dass dein Fahrzeug nicht abgeschleppt wird. Der Dienst ersetzt nicht die eigene Kontrolle.

Wenn wir wissen, dass wir gerade nicht verlässlich warnen können, steht das in der App. Verlass dich in dieser Zeit nicht auf uns.

Fragen

Woher kommen die Daten?

Aus den offenen Daten des Mobilitätsreferats der Landeshauptstadt München zu temporären Halteverboten und Baustellen, Lizenz dl-de/by-2.0. Wir laden sie täglich um 6:30 Uhr und mehrmals am Tag zusätzlich und vergleichen sie mit dem Vortag.

Woher stammen die elf Tage?

Aus unserer eigenen Messung. Der Dienst protokolliert seit Monaten, wann eine Zone zum ersten Mal im Datensatz stand, und rechnet den Abstand zum Beginn des Verbots aus. Über 1.564 kurze Halteverbote ohne Baubezug liegt der Median bei elf Tagen; ein Viertel hat fünf Tage oder weniger, ein Viertel achtzehn oder mehr.

Brauche ich ein Kennzeichen?

Nein. Kennzeichen und Notiz sind freiwillig und helfen nur dir, dein Fahrzeug in der Liste wiederzuerkennen. Gebraucht wird der Standort.

Was passiert mit meinem Standort?

Er wird nur auf Tippen erhoben, nie im Hintergrund, und dreißig Tage nach dem Abholen automatisch gelöscht. Es gibt keinen Verlauf, aus dem sich ein Bewegungsprofil bauen ließe. Dein Konto kannst du in der App selbst löschen — sofort und ohne Rückfrage.

Warum nur München?

Weil München seine Halteverbote als offene Daten veröffentlicht und wir die Stadt kennen. Beides ist Voraussetzung dafür, dass die Warnungen stimmen. Andere Städte sind möglich, sobald München sauber läuft und dort vergleichbare Daten bereitstehen — vorher wäre es ein Versprechen, das wir nicht halten können.

Was heißt „Beta“?

Der Dienst läuft und warnt. Was noch fehlt: eine eingerichtete Zahlung und die anwaltliche Prüfung der Nutzungsbedingungen. Solange das so ist, kostet er nichts. Fehler sind möglich — schreib uns, wenn du einen findest.

In der Beta kostenlos. Zugang auf Anfrage.

Zugang anfragen